Chronik

Eine „provisorische Arbeitsgemeinschaft“ bestehend aus Dr. Hannelore Leberfinger, Heinz Witt, Theo Benz, Hugo Hansen, Herbert Kock hat am Dienstag, den 03. Juli 1951 um 20.00 Uhr im Klubzimmer von Groth’s Gaststätte in Trittau 26 Personen eingeladen, um die „Trittauer Laienspieler von 1951″ (zunächst als Volkstheater Hoch- und Niederdeutsch) zu gründen.

Alle eingeladenen Gäste erschienen an jenem denkwürdigen Abend. Eine entsprechende Vereinssatzung war letztlich schnell verabschiedet. Zitat aus dem Gründungsprotokoll:

„Die Gründungsversammlung verlief sehr harmonisch und endete mit gemeinsamen singen“

Der erste gewählte Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Herbert Kock
2. Vorsitzender Hugo Hansen
1. Spielleiter Herbert Kock
2. Spielleiter Helmut Landt
Schriftführerin Ursula Knöchel
Kassenwart Harald Hansen
Technischer Bühnenwart Heinz Witt
Künstl. Bühnenwart Herbert Peckenschneider



Im ersten Jahr fanden 13 Aufführungen aus den Stücken „Die Verschreibung“, „Über Kreuz“, „Ohne lnterzonenspaß“ in hochdeutsch und „De erste Gast“ in plattdeutscher Sprache statt. Der Eintritt bei Groth’s Gaststätte, die den ersten Aufführungsort bildete, kostete 1,50 DM, für Arbeitslose und für körperlich Behinderte die Hälfte. Die Aufführungen fanden großen Anklang. Im Laufe der Jahre wurden die unterschiedlichsten Theaterstücke in Trittau aufgeführt.

Im Dezember 1973 wechselte der Aufführungsort dann in „Holländers Gasthof“. 1975 wurde dann die erste Jugendgruppe unter der Leitung von Bernd Hoppe ins Leben gerufen. Das erste
Stück dieser Jugendgruppe war „Pünktchen und Anton“.

Ab Dezember 1978 fanden regelmäßige Aufführungen der Trittauer Laienspieler im Bugenhagenheim statt. Von dort aus wurde dann im Dezember 1981 in das Bürgerhaus Trittau gewechselt, in dem die Trittauer Laienspieler noch heute „zu Hause“ sind. Dort kommen nun
jährlich ein Frühjahrs- und ein Herbststück mit je 8 meist ausverkauften Vorstellungen zur Aufführung.